30 de Abril de 2008 - 10:51 |
Sorge um Inflation und Preise bremsen Konsum
Sparbereitschaft steigt um bis zu sieben Prozent. Auslöser sind die Sorge um Inflation, Preisentwicklung und der Konflikt mit der Landwirtschaft.
  
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Inmitten des noch ungelösten Konfliktes mit der Landwirtschaft, vertieft die argentinische Wirtschaft ihre makroökonomischen Schwachpunkte. Die sich seit knapp zwei Monaten verstärkende Inflation -nach Angaben unabhängiger Analysten liegt die Marke für das Jahr derzeit bei 25 Prozent- wirkt sich immer stärker auf den Konsum aus. Die argentinischen Verbraucher setzen zunehmend ihre bisherige Kaufbereitschaft aus, berichtet dei Wirtschaftszeitung El Cronista unter Berufung auf Analysen von Experten.

„Die Sparbereitschaft der Familien ist in den letzten sechs Monaten von 10 auf 22 Prozent angestiegen“, zitiert die Zeitung Oscar Libermann, Leiter des Markforschungsinstitutes Fundación Mercado. „Die Verbraucher sind es die derzeit die Wirtschaft abkühlen“, erklärte Libermann. Die Regierung hatte sich in den letzten Tagen immer wieder öffentlich gegen die Meinung angesehenen Volkswirtschaftlern gestellt, die vor einer Überhitzung der lokalen Wirtschaft warnen. Die Angst vor einer der zyklischen Inflationswellen in Argentinien, bringt die Familien dazu, ihre Ausgaben immer stärker unter die Lupe zu nehmen. Nach einer jüngsten Umfrage des Marktforschungsinstutes Hugo Haime & Asociados hat sich die Sorge um die Preisanstiege des Warenkorbes von 44 Prozent auf 50 Prozent erhöht. 

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